Donnerstag, Juli 04, 2002


ExtraExtra: Besser wird´s nicht

?Wir wollen besonders an den nicht-klassischen Werbebereich heran?: Kindervater kündigt Kürzungen des Werbebudgets im zweistelligen Prozentbereich an. Und die Eventer, MM´s, Direktmarketer, PRler, Interaktiven, SMSer, u.v.a. zittern, zittern, zittern...

Mittwoch, Juli 03, 2002


Neues aus dem Busch

1. Zweiter Anlauf: i-mode kommt schon wieder dick und fett im TV.
2. Alter Hut: (Porno-) Video on demand wird garantiert boomen.
3. Neuer Rekord: QXLRicardo-Börsenkurs jetzt nur noch bei 0,008 cent.
4. Langes Ende: Versum koopt munter weiter und ist doch nicht zu retten.
5. Feiner Happen: Bahn macht sich mit Stinnes hübsch für die Börse.
6. Gute Abfindung: Mister Messier geht mit 18 Mios in den Ruhestand.
7. Grosse Pläne: Volkswagen baut für das chinesische Volk den Volkswagen.
8. Leiser Crash: Wer Flatfox nicht kannte, holt das jetzt auch nicht mehr nach.

Und: Flop Twelve

1. WordCom
2. Xerox
3. Enron
4. Vivendi
5. Kirch
6. K-Mart
7. France Telecom
8. Alcatel
9. Martha Steward
10. Babcock Borsig
11. Pixelnet
12. RTV

Und: Unter Verdacht
3com, AOL/TW, Cisco, Sun, DEAG, EMI, ...

Dienstag, Juli 02, 2002


Zustände sind das

1. Messier am Ende: Vivendi verkauft alle seine Medianträume.
2. Universal im Irrtum: 99 Cent pro Song auf Popfile.de.
3. Babcock im Aus: Selbst Schröder will den Anlagenbauer nicht retten.
4. Pixelnet auf Sparflamme: Die Mutter folgt der Photo-Tochter.
5. Holtzbrink in Not: n-tv soll jetzt doch noch an RTL gehen.
6. QSC in Panik: Kleines B2B-Angbeit zum halben Preis.
7. Tier-Bild im Hoch: Springer antwortet mit neuen Erfolgen.
8. Brainpool beim Leisten: Der Ausflug zur Börse ist wieder vorbei.

Und: Leserbrief zu Horizont 26/02

Sehr geehrte Damen und Herren, zwei Mal kompetente, erfolgreiche, verdiente Persönlichkeiten. Zwei Mal gewichtige Aussagen. Zwei Mal kräftiges Kopfschütteln meinerseits: Michael Kleindl (Vorstand Adlink) sagt, dass Nutzer sich an Pop-ups gewöhnen müssen, auch wenn sie sich gestört fühlen und Prof. Dr. Dieter Herbst (Schering) predigt, dass sich die ursprüngliche Beziehung zwischen Marke und Käufer immer weiter lockern. Mal ehrlich: Vom wem sprechen die beiden Herren? Von verwirrten, Informations-überfluteten Lemmigen mit programmierbaren Hirne, die schon noch lernen werden, auf was sie zu reagieren haben oder um emanzipierte, vertrauensvolle Beziehungen suchende Persönlichkeiten? Um tumbe Couch-Potatoes, die ihre Aufmerksamkeit nicht zu managen wissen oder um medien- und sozialkompetente Menschen? AchtungAchtung: Das Marketing-Verständnis der beiden genannte Herren verfolgt immer noch die klassische Agenda, etwas zu wollen, etwas zu verkaufen, etwas zu beeinflussen. Doch auch sie werden schon sehr bald sehen (müssenmüssenmüssen), dass Kommunikation morgen alleine vorschlagen, anregen, auffordern, provozieren, erzählen, weiterleiten, zusammenführen als überfahren und überreden kann, wenn sie wirken soll. Da ist keine Zeit und kein Interesse und keine Notwendigkeit, sich an etwas zu gewöhnen oder feste, vertrauensvolle Verbindungen aufzulösen. Adlink: Bitte mehr verlinken! Schering: Bitte Marketing statt Markierung! Mit freundlichen Grüssen Tobias Bischkopf

Montag, Juli 01, 2002


Mal wieder Montag

1. Keine Chance: Versum strukturiert mal wieder um.
2. Gute Idee: SR hangelt sich näher an den SWR ran.
3. Letzte Züge: SUN-tv strahlt nicht mehr im Ballungsraum.
4. Super Chaos: France Telekom im Verstaatlichungsdrama.
5. Kurzer Prozess: Arcor verkauft zweite Telematik-Tochter.
6. Grosse Hilfe: Stage will Stella-Theater in S, B und HH kaufen.
7. Starker Druck: Vivendi-Messier ist bald weg vom Fenster.
8. Neuer Anlauf: RTL Group will sich Kirch´s N24 schnappen.