ES IST RAUS
(aus der FTD vom 31.1.2002)
Die Deutsche Telekom darf ihr Fernsehkabel nicht wie geplant an den US-Konzern Liberty Media verkaufen. Die Bonner Wettbewerbshüter blockieren die Übernahme des Fernsehkabels. Das Bundeskartellamt hat am Mittwoch beide Unternehmen informiert, dass es das Geschäft mit einem Volumen von 5,5 Mrd. $ nach aktuellem Stand verbieten wird. Eine mehr als 50 Seiten lange Stellungnahme wird am Donnerstag Morgen bei den Parteien eingehen. Mit dieser Abmahnung sind die Chancen von Liberty nahezu null, in Zukunft Herr über 10,1 Millionen deutsche Kabelanschlüsse in sechs Bundesländern zu werden. Zwar hat Liberty-Chef John Malone noch bis zum 28. Februar Zeit, die Bedenken der Wettbewerbshüter durch Zugeständnisse zu zerstreuen. Tatsächlich bleibt "für Konzessionen aber so gut wie kein Platz", weiß ein Liberty-Berater zu berichten. Der Deal dürfte also scheitern...
Mehr...






