Donnerstag, Januar 24, 2002


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Zu lustig

Stoiber bei Christianse zu Zuwanderung: ?Dann das Problem des nach, eh, na, de Alters der Kinder, des, eh, wenn sie, eh, Nachzugsalters, dann kommt aber fünftens und der sechste Punkt, gleichgeschlechtlich, sondern, ob ich auch Asylgründe schaffe, eh, ausserhalb der politischen Verfolgung, als auch der Gründe, wenn aus, wenn andere gründe sozusagen, aus dem Geschlecht oder Ähnlichem, Frauen, die wegen ihres Frauseins verfolgt werden.? (gefunden von DERWOCHE)

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Zu neu

1. Wegen Enron: Anderson krieselt, Accenture grinst
2. Wegen Einheitlichkeit: D2 verschwindet
3. Wegen Kosten: Kioske mit mehr als 450 Titeln sind rar
4. Wegen Insolvenz: Aus für Friseur-TV noch vor dem AN
5. Wegen Geld: Nixdorf-Familie verkauft n-tv-18% an Handelsblatt
6. Wegen seiner Besonderheit: Kauft BrandEins!!!

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Zu wichtig

Die steigende Bedeutung der Ressource Aufmerksamkeit für den realen Wirtschaftsprozess zeigt sich zweifellos an den Beispielen der Werbung, der Filmindustrie, dem TV-Business oder im Erfolg des WWW auf eindrucksvolle Weise:

Derjenige kann hier im Kampf um den Kunden mithalten, ?...der Informationen effizient sammelt, verteilt, speichert, auswertet und auf dieser Basis Entscheidungen trifft? (Davidow, William H./Malone, Michael 1997, S. 65), aber er ist nur dann in der Lage, auf dieser Basis auch Informationsvorteile zu generieren und in Wettbewerbsvorteile zu transformieren, wenn er auch die Ressource Aufmerksamkeit wettbewerbsorientiert einzusetzen und zu generieren weiss.

Es scheint somit nicht alleine der Einsatz moderner IuK-Technologien und darauf basierender Verfahren zu sein, der Markt- und Unternehmens-relevante Geschäfts-, Kommunikations- und Transaktionsprozesse so zu optimieren vermag, dass die Generierung von Informationsvorsprüngen möglich wird. Sie ermöglichen zwar die integrierte, koordinierte und ressourcensparende Organisation dieser Prozesse und erhöhen so die Chance, sowohl ?... Informationen an der Quelle ihres Entstehens elektronisch zu erfassen und ohne Reibungsverluste und Medienbrüche in die Prozesse einfliessen zu lassen...? als auch ?... neue Möglichkeiten der Wertschaffung auf der reinen Informationsebene und damit neue Marktchancen? zu generieren, doch ist es zunehmend die verbesserte Ausgestaltung von grundlegenden Aufmerksamkeitsprozessen, die dabei die kostengünstigere und schnellere Sammlung von besseren Markt-Informationen und die effektivere Vermarktung von Unternehmens-Informationen erst eröffnen. So ist sowohl die subjektive kundenseitige Wahrnehmung eines Leistungsergebnisses, die von entscheidender Bedeutung für die Kaufbereitschaft der Nachfrager ist (Plinke, Wulff (2000), S. 74), als auch die Verbesserung der unternehmerischen Leistung auf der Potentialebene, durch verbessertes Aufmerksamkeitsmanagement beeinflussbar.

Insgesamt kann somit festgestellt werden, dass sich aufgrund einer verbesserten Aufmerksamkeitssituation des Unternehmens auch dessen Vorteilsposition im Wettbewerb vergrössern lasen, wobei sich sowohl Verbesserungen hinsichtlich der Effizienz, als auch der Effektivität identifizieren lassen.

Mehr? Tobibiko Zwei02 lesen! Ab wann?
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Mittwoch, Januar 23, 2002


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Der Herr Maul

Herr Maul,
Sie waren erst bei Frog und Lintas.
Dann wurden Sie Managing Director bei Pixelpark.
Und jetzt durften Sie die neue Interactive-Unit von J. Walter Thompson gründen.

Herr Maul,
Sie sagen uns nun (e-mar01/02), dass es reine Online-Agenturen in Zukunft noch schwerer haben werden, die ?... Integration von TV, Print, Promotions, Internet-, Dialog- und Handlesmarketing zu einer ganzheitlichen Kommunikationslösung zu leisten.?

Herr Maul,
und was ist mit CRM, Event, Hörfunk, PR, Sponsoring, undundund?
Leicht zu integrieren?
Nicht relevant?

Herr Maul,
wissen sie was?
Einfach mal die Fresse halten...

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Die Zielgruppe

Die Kiste flackert
Das Handy piept
Die Mail muss weg
Der Verstärker fiept
Das Telefon geht
Die Mama schreit
Der Gameboy steht
Es ist Hausaufgabenzeit

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DAS GEBOT DER STUNDE: Be your Customer

1. Die Informationstechnische Revolution hat die Wirkunsgkraft von Information ver- und erarbeitenden sowie verbreitenden Technologien vervielfacht.

2. Das vereinfacht die Re-Intergation von Unternehmens- und Marktprozesse und somit die Potentiale zur Erzielung von Informationsvorteilen durch Screening, Processing und Signalling von Informationen.

3. Das verknappt aber auch explosiv die universalen Ressource ?Aufmerksamkeit?, wodurch diese sowohl zum zentralen Rationierungsmittel meschlichen Denkens, Fühlens, Erlebens, Handelns und (natürlich) Wirtschaftens als auch zur zunehmend entscheidenden Einkommensgrösse erwächst.

4. Die Allokation und Vergabe psychischer Energie, also das Managen des eigenen Aufmerksamkeitsportfolios, wird wettbewerbsentscheidende Fähigkeit.

5. Es gilt dabei zum einen erstens, möglichst viel und möglichst geneigte Aufmerksamkeit von denjenigen Aufmerksamkeitssubjekten einzunehmen, die wir am meisten schätzen. Es gilt zweitens, den Wert der eigenen Aufmerksamkeit in den Augen derer zu maximieren, auf die es uns ankommt.

6. Es gilt dabei zum anderen, sich sich mitfühlenderweise im Geflecht der intersubjektiven Abhängigkeiten der subjektiven Vorlieben und Abneigungen zurechtfinden.

7. Deshalb benötigen Information-Signalling-Prozesse auf transparenten Echtzeitmärkten begrenzter Aufmerksamkeit mehr als kurzzeitige Erregung psychischer Energie. Initiierende Attention-Getting Prozesse bedürfen zwingend kontinuierlicher Rechtfertigung durch Inhalt und Performance und dadurch begründeten fortgesetzten Aufmerksamkeitsaustausch, um Vermarktungserfolge zu ermöglichen. Die Ausgestaltung der dazu notwendigen Kommunikationsprozesse ist alleine Selbst-bewussten Markenpersönlichkeiten möglich.

8. Deshalb sind Information-Screening-Prozesse sind ebenfalls von den revolutionären Veränderungen in der Markt-Kommunikation abhängig. Da auch Informationsabgabe den Focus von psychischer Energie bedarf, diese Energie jedoch begrenzt ist, ist die Informationssammlung in der modernen Attention-Economy immer nur im Austausch gegen Aufmerksamkeitsverlust-egalisierende Werte denkbar.

10. Deshalb kann Information-Processing kann nur dann effektiv und effizient in Leistungsvorteile transformiert werden, wenn Konsumtion und Produktion als untereinander interdependent, abhängig von externen Signalling- und Screening-Prozesse betrachtet und kontinuierlich mit diesen abgeglichen werden.

11. Marketing unter Aufmerksamkeitsknappheit: Orientiere Dich beim Marken-Management an den Core Values, den Persönlichkeitsprofilen, den Vorstellungen, den Wünschen, derer, deren Aufmerksamkeit Du suchst und nimm´ sie Dir so sehr zu Herzen, dass sie integraler Bestandteil Deines eigenen Selbst werden. Sei Partner im Denken und im Fühlen, sei Provider der Zielerreichung Deiner Brand-Shareholder!?

12. Das bedeutet: Der Direktkontakt der Marke tritt gleichwertig neben die globale Markenbildung durch Massenmedien, wodurch Marketing zur orchestrale Koordination integrierter und integrativer Transaktionen mit den Marktparteien erwächst. Ziel: Optimierung des share of attention/customer und Organisation individueller Geschäftsbeziehungen zwischen Brand und Brand-Shareholdern, die auf Basis von Stand-alone-Relationships (1) innerhalb von Brand-Community-Plattformen oder (2) in Form des Distributed Brand-Stake-Providing stattfinden können.

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Dienstag, Januar 22, 2002


Wichtige Nachrichten:

1. 13% Minus bei Microsoft-Jahresumsatz
2. 10% Gewinn-Rückgang bei IBM
3. 1-Milliarde-DM-Rekord-Gewinn bei Aldi
4. Alles im Lot bei Sun und Apple
5. Kein Riester-Rente-Verkauf bei Tschibo
6. Jugendfreier Homo-Pay-Kanal bei MTV
7. Nur 2,4 Millionen zahlende Kunden bei Premiere
8. Keine Preissenkungen bei UMTS-Start im Herbst
9. Nur 1 (Eins) Handy-Modell bei i-Mode
10. Car4you jetzt bei versum.de
11. Geklautes Konzept bei friseurportal.de
12. McDonalds-Show jetzt bei Viva
13. Ex-BamS-Chef jetzt Kampagnen-Chef bei Stoiber
14. Assistent bei Middelhoff gesucht
15. "Gotteskrieger" ist Sieger bei Unwort-Parade

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Wichtige Erkenntnis:

?Das kontemplative Erschweigen des inhaltlich nicht Sagbaren ist das bestimmte Gegenteil zum rationalen Begründen, demonstrativen Herleiten, spekulativen Hinweisen, dramatischen Beschwören. (aus ?Nichts ist nicht nur nichts? von Georg Franck, erschienen in: Katalog Helmut Federle, XLVII Biennale Venedig, Bern 1997)

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Wichtige Fachbegriffe

1. Schadenfreude eines Fussballspielers = Ätsch-Mann-Bätsch-Mann-Gefühl
2. Aufmerksamkeit: Psycho- und psychophysiologischer Prozess

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Wichtige Erkenntnis 2:

?Nur eine intelligente Auseinandersetzung mit den thematischen Schwerpunkten einer Kampagne kann die Werbekunden davon überzeugen, dass Cross-Media mehr als ein neues Label für die gewohnte medialeistung ist ? eine neue Dimension der werblichen Kommunikation.? (Santiago Campillo-Lundbeck in Horizont)

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Wichtige Journalisten-Namen:

1. Santiago Campillo-Lundbeck
2. Emmanuel van Stein
3. Martin Oehlen
4. Michael Stadik
5. Klaus Mustermann

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Wichtige Erkenntnis 3:

UMTS: Trailer, Spiele, Bilder, Audio-Clips zum selber nutzen. Ganz sicher! Vor allem zum weiterschicken!!!! Enhanced SMS!!! WARUM? ?We think of a medium as a thing that delivers content. But the delivered content is a medium itself. The many forms of content we collect an experience online (tobibiko: and offline) are really just forms of ammunition, an excuse to start a discussion with that attractive person in the next cubicle:?Hey! Did you see that streaming video clip at streaminvideoclips.com??? (Douglas Rushkoff)

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Wichtiges zur Aufmerksamkeit:

Aufmerksamkeit ist nicht alleine als universelle, menschliches (Zusammen-) Leben konstituierende, Bewusstsein-steuernde Kraft und rein biologisch begrenzte Ressource zu verstehen. Auch ?ein entfesseltes Wachstum der interessanten und sich interessant machenden, der reizenden und sich aufdrängenden Verwendungsmöglichkeiten lässt die Aufmerksamkeit mit Zwangsläufigkeit zum Engpass werden.? (Frank, Georg 1996) Dies bedeutet, dass sich, neben ihrer physischen Begrenzung, die Kapazität bewusster Verarbeitung von Information auch und zunehmend aufgrund einer steigenden Fülle des alternativen Reiz-Angebotes verknappt. Mit der, insbesondere durch moderne IuK-Technologien unterstützten allgemeinen Explosion des Optionsraumes im Spiralprozess der Aufmerksamkeitsverknappung (Theiss-Berglmair, Anna M. 20001, S. 64) bei stetig zunehmendem Anteil der geistigen Arbeit an der Wertschöpfung, wird selektive Aufmerksamkeitsvergabe zum Gebot bewussten Er-Lebens. Gleichzeitig macht die Fülle des Angebotes seine Wahrnehmung anstrengend und Auswahl zum Gegenstand ökonomischen Kalküls. Im somit zunehmenden ?decision overload? der Verwendungsentscheidungen lebendiger psychischer Energie (Tofler, Alvin (2000), S. 110) erwächst diese zum bedeutsamen Rationierungsmittel und zur wertigen Ressource geistiger Arbeit: ?Wer über Aufmerksamkeits-Potentiale verfügt, die er vergeben kann, der weiss, dass andere eben diese Aufmerksamkeit (Beachtung) begehren (Beck, Klaus (2001), S.23). ?So having attention is very, very desirable, in some ways infinitely so, since the larger the audience the better. And, yet, attention is also difficult to achieve owing to its intrinsic scarcity.? (Goldhaber, Michael (1996), S.6)

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Montag, Januar 21, 2002


Weils wichtig ist:

1. AOL will Red Hat schlucken
2. Tschüss 1: Vodafone schiesst D2 ab
3. Tschüss 2: Clickfish ist am Ende
4. Tschüss 3: meome.de jetzt nur über freenet
5. Peinlich: Immer noch kein Stolte Nachfolger