Freitag, Januar 04, 2002


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Wie jetzt?

Die Fakten laut Netzeitung: "Das Landgericht Düsseldorf hat am Freitag die zweite Einstweilige Verfügung binnen zwei Tagen gegen C&A verhängt. Damit ist nun auch der auf alle Kunden ausgeweitete Rabatt von 20 Prozent auf alle Waren verboten (Az.: 12 O 6/02). Die Aktion sollte eigentlich bis Ende der Woche laufen. Schon am Donnerstag hatte das Gericht es verboten, 20 Prozent Nachlass auf Einkäufe mit ec- oder Kreditkarte zu geben. Daraufhin hatte C&A die Aktion aber nicht eingestellt, sondern auf alle Kunden ausgeweitet."

Wieso?
Ist das Rabattgesetz jetzt neu, oder was?
Wieso ist 20% Nachlass jetzt doch verboten?
Wie jetzt?

Hier die Erklärung:

Erstmal gibt es kein Rabattgesetz mehr. Und auch kein Zugabeverordnung. Wurden abgeschafft, nicht verändert. Und zum Zweiten: Auch nach dem Wegfall von Rabattgesetz und Zugabeverordnung bleibt ein hohes Verbraucherschutzniveau gesichert. Vor allem das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb (UWG) und die Preisangaben-Verordnung sorgen dafür, dass Irreführungen und sonstigem Missbrauch bei der Rabattgewährung begegnet werden kann. Und das UWG sagt im §6 Abs. 1:

(1) Wer Verkaufsveranstaltungen im Einzelhandel, die außerhalb des regelmäßigen Geschäftsverkehrs stattfinden, der Beschleunigung des Warenabsatzes dienen und den Eindruck der Gewährung besonderer Kaufvorteile hervorrufen (Sonderveranstaltungen), ankündigt oder durchführt, kann auf Unterlassung in Anspruch genommen werden.

Ziermlich vage, gell?

Deshalb werden Präzedenzfälle nötig.
(Ja. Auch in Deutschland wird so recht konkretisiert.)

Und C&A bringt jetzt einen der ersten Spektakulären auf den Tisch.

Und das Gericht interpretierte: Sonderveranstaltung! C&A würbe (?) mit dem Rabatt, mache das nur innerhalb einer bestimmten Zeit und handele den Rabatt nicht individuell je Rechtsgeschäft aus. Aus die Maus! Schluss damit!

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Wenn das mal alles mit rechten Dingen zugeht: Der Herr Klatten, der Vorstandsvorsitzende der EM-TV, kauft mehr als 25% als Strohmann einer noch geheimen VC-Firma. Darf der das? Hallo Gericht, statt C&A zu verknacken solltest Du mal da hin schauen....

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Mittwoch, Januar 02, 2002


Blogger.com meldet: "If you missed it before, Blogger was offline most of today due to a security breach (i.e., hackers/crackers, whatever you like to call them). We believe all data was recovered, and you can now log in with your normal username and password. As mentioned before, however, we strongly recommend you change your FTP server password if you stored it on Blogger. (We have no evidence this information was accessed, but better safe than sorry.)"

Und die Netzeitung warnt sogar: "Sicherheitsexperten sind alarmiert: «Blogger» hat mit den FTP-Daten praktisch unbegrenzten Zugriff auf die Homepages seiner Kunden. So lange die Firma in gutem Glauben handelt und nur den Nutzer selbst an seine Präsenz heranlässt (dazu ist ein spezielles Passwort einzugeben), ist alles in Ordnung. Was aber im Falle eines Cracker-Angriffs passiert, kann man derzeit erleben: Mit einem Mal liegen die sensiblen Zugangsdaten Tausender User offen. Unbestätigten Berichten aus dem Web zufolge waren diese unverschlüsselt."

Doch Eric Norling ist auf dem rechten Weg:"...Rap's beginnings were in an open space -- the "commons," if you will.
It arose out of seemingly nothing -- a network of sound that was
cobbled together. It did not cost anything. It was not owned by
anyone. It had tools associated with it -- with inventors behind those
tools -- sure. But "rap" was the interconnectedness of old and new,
audience and emcee, vinyl and the needle. Micro-communities, or as
non-anthropological types might call them, "block parties," were
forming around a music that was unlike other music. It jumped and
skipped -- dependent upon the spinning wheels of steel. It hipped and
hopped -- bringing joy to an unheard community, if only because
suddenly they were creating their own voices, their own celebrity,
their own media. All of this via a medium, the turntable, which had
been looked at from a slightly different angle: what if we didn't just
play the records, but manipulated them? The libraries of music opened
in a cacophonous chorus of linking. James Brown and Steely Dan --
united in the mist of a party. Gone forever when the booze ran out.
So too, blogging...."

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Eric Norlin
http://www.topica.com/lists/tdcrc/read/message.html?mid=1605688017&sort=d&start=40