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Hier Ideen, Gedanken, Pläne von einem Start-up-getesteten Journalisten, PR-Berater, Produktmanager, Marketer (1996: TV-Volontariat WW-TV; 1997: PR-Assistenz RUGO; 1999: CEO-Assistent VIVITY; 2000: Unitleiter VIVITY; 2001: PM Internet VICTORVOX)..... Ich freue mich auf Feed-Back!!!!



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Thursday, November 22, 2001

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Not the point is no longer just to capture peoples´s attention – though that remains critical. It´s to encourage their goodwill. From this point forward, companies will never achieve substanial market share without first establishing an elusive quality called “mindshare” (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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Tobibiko Sechs01: Was ist GONZO-Marketing?

JUMP-Point:

(1) Link-Blink
(2) Hinter den Kulissen: Es geht wieder los
(3) Marktgeschehen angesehen Teil 1
(4) tobibiko-Top: Was ist GONZO-Marketing
(5) Zwischenruf: Mobile vs Web
(6) Marktgeschehen angesehen Teil 2
(7) Hinter den Kulissen 2: VivaPlus
(8) Ausblick auf „Tobibiko Sieben01: PR in der Attention Economy“?

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The point is to connect with external micromarkets. Each micromarket will represent a much smaller percentage of revenue potential than the markets currently targeted through conventional segmentation. Therefore, companies will need to establish a much broader array of micromarket relationships (Undertaking). The set of micromarket partnerships a company engages in becomes an important component in it´s brand. (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(1) Link Blink

1. Business-Politics: www.economist.com
2. Bereit für die Zukunft: www.ford.com
3. Medien-Brand-Community: www.rollingstone.com
4. Die HORIZONT der USA: www.adage.com
5. Business-Portal: www.biz.com
6. Funding-Runde erfolgreich: www.salon.com
7. Vormerken: www.gonzomarketing.com
8. Underwriting 1.0: www.slate.com
9. Ein wirklich kluger Kopf: www.gladwell.com
10. Wer mehr wissen will: www.opensource.org
11. Einfach schmökern: www.boondocksnet.com
12. Statt Benetton-Kampagnen jetzt Chefredaktion: www.talkmagazine.com
13. Die Stadt, das Magazin: www.newyorker.com
14. Web-Punk 1: www.sweetfancymoses.com
15. Das schnelle Portal: www.plastic.com
16. Das nenne ich Content-Factory: www.moreover.com
17. Ein Muss: www.onlinejournalism.com
18. Immer noch toll, aber kostet jetzt: www.quickbrowse.com
19. DER Guru: www.tompeters.com
23. Die W&V der USA: www.businessmarketing.com
27. Die praktische Instant-Chat-Maschine: www.trillian.cc

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The fundamental message of marketing must change from “we want your money” to “we share your interests”. In this respect, corporate underwriting is a way – perhaps the only viable way at present – for companies to put their own money where their mouth is… (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(2) Hinter den Kulissen: Es geht langsam wieder los

HÖRT!HÖRT!HÖRT!

Erstaunlich: Klammheimlich normalisiert sich die Internet-Welt und keiner will es so richtig wahrhaben! Ausser McKinsey. Die haben bei ihrer 3-Monat-lichen Befragung von 200 dotcoms überraschende Zahlen gefunden: 20% dieser Unternehmen (Gesamtumsatz 2 Mio $) sind profitabel, 60% auf dem besten Weg dahin. Zitat: “For something so dead, these sectors (tb: e-tailers, portals, usw.) are showing all kinds of life.”

Priceline macht wieder Plus!
Wie kann das?
Google steht verdammt gut da!
Darf das?
E-Bay ist unschlagbar!
Wie geht das?
Travelocity brummt!
Wieso das?….

HÖRT!HÖRT!HÖRT!

Klar: Wer Probleme hat, ist der gemeine Content-Anbieter. Zu Recht (vgl. tobibiko Fünf01)! Aber auch hier wird die Einsicht siegen, dass Broadcasting-Massen-Medien im Web keine Beine auf den Boden kriegen (Herr Kirch hat das schon verstanden!), dass da andere Wege beschritten werden müssen (vgl. (4) tobibiko-top oder verfolge die Strategie der BertelsmannDirectGroup!!!!)...

HÖRT!HÖRT!HÖRT!

Alles anderen Bereiche sind erst wohl erst mal über den Berg.
Der Shake-out ist vorbei.
Die Überlebenden haben überlebt und sind stark, stärker, nicht mehr wegzudenken.
Und mit kommendem Breitband-Überfluss, mit ausgefeilteren P2P-Systemen, mit der UMTS-Anbindung kommen die VC´s auch wieder!
Schlauer als vorher….
Hoffentlich…
Oder hat da jemand „shopping-bots sind heiss" gesagt?
...

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The internet brings something different to the world. It has connected people person-to-person, and the people so connected are today talking among each other about things they truly value. People are telling stories. From the dawn of human society, people have bee drawn together by storytellers who not only shared their interests but also had a special quality of speech – let´s call is VOICE. True voice is not just the ability to speak, but the ability to speak effectively. The best measure of this effectiveness is whether a particular voice can attract an hold an audience. (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(3) Marktgeschehen angesehen 1

a. Kurzmeldungen A

1. Schröder froh, Kirch froh, Stoiber froh: Liberty geht nach München und droht weiter
2. Kein Wunder: Consors, Comdirekt, DAB, u.v.a. krieseln kräftig
3. Der 3%-Markt: Für Fair-Car reichts nur bis zu Autoscout24.
4. Trotz Philips-Koop: AOL verbrüdert sich mit SONY und Nokia
5. Freizeit-Tops 12-21: 1. TV, 2. Musik hören, 3. Bekannte treffen, 4. Draussen sein
6. Bald haben es alle : Joy, VogueBusiness, Glamour, Allegra im Pocketformat
7. Technikverkauf besser als Mediageschäft: Doubleclick überlässt Adlink die Klinken
8. New-Media-Tops: 1. Kabel, 2. GFT, 3. Pixelpark, 4. MarchFirst, 5. I-D, …, 15. WWL,…
9. Holding-Tops: Interpublic, WPP, Omnicom, Publicis, Cordiant, Grey, Havas, Dentsu
10. Und sie geben nicht auf: EVITA kauft sich in TomorrowInternets besten Plätze
11. Schluss mit dem Marlboro-Image: Philip Morris (PM+Miller+Kraft) heisst jetzt Altria
12. Nicht überraschend: n-tv macht 2001 wieder kräftig Miese

b. Der Schlüssel zum Glück

Wer war schon mal bei BP-Express.de?
Wer kennt den Unterschied zwischen Payback bei DEA oder dem Esso-Bonussysteme mit dem Namen den man sich nicht merken kann?
Schreien die vielen Esso-ARAL-DEA-Shell-Shop-Tanken nicht nach dem kleinen, wendigen Newcomer, der das Business aufwirbelt?

Muss ich mehr sagen?

Doch wer denkt, dass da eine sterbende Branche nicht weiter kommt, der kennt >a href=“http://www.speedpass.com“ target=asd>Speedpass noch nicht. Ich zwar auch nur vom Hörensagen, denn bislang probt MobilOil nur in den USA damit, aber das (5 Mio Speedpass-Fans in wenigen Monaten) reicht schon aus, um sehen zu können: Hier kommt die Revolution! Und das nicht nur im Tankstellen-Business. Händler der Welt: schnappt Euch den Schlüssel!!!!

Schlüssel? Ja. Speedpass ist ein kleines Plastik-“Stöckchen“, dass man bequem am Schlüsselbund befestigen kann und das einen Chip enthält. Einen Chip, der in der Lage ist, die darauf gespeicherten persönlichen Daten des Besitzers über kurze Entfernungen zu übertragen. Wohin? An die Zapfsäule, in das Gefrierfach, an den Zigarettenautomat, in die McDonalds-Kasse.........

Muss ich noch mehr sagen?

Wer hat eine VISA-Karte?
Wer hasst es im Supermarkt an der Kasse zu stehen?
Wer braucht M-Commerce?

Her mit dem schlauen Schlüssel!

c. Meine Meinung: Der lange Tod des Micropayment

Nein. Das wird kein Geschäft. Jedenfalls nicht im Web. Zwei Pfennig für diesen Song? Für einmal hören? Es gibt doch Radio. Und CD´s. Und Morpheus... Mit mir macht ihr da kein Geschäft. Jedenfalls nicht im Web... Auf dem Handy schon eher. Sagen sich auch Verisign, Firstgate oder Paybox. Und nehmen den Kampf auf, mit dem falschen, aber verständlichen Glauben, dass was nix kostet auch nichts wert ist... Wir dürfen weiter gespannt sein (Speedpass, Speedpass)...

d. !NeuNeuNeu – Die neuen Sinus-Milleus sind da – NeuNeuNeu!

1. Die Konservativen
2. Die Traditionsverwurzelten
3. Die DDR-Nostalgiker
4. Die Etablierten
5. Die Postmateriellen
6. Die Bürgerliche Mitte
7. Die Konsummaterialisten
8. Die modernen Performer
9. Die Experimentalisten

Und die Schalke-Fans, die Starbuck-Liebhaber, Motorrad-Fahrer, Trucker, Türken, Verliebten, Sexhungrigen oder Experimentalfilmer.................?

Vielleicht hat „Mosketoo“ die Lösung: Stilgruppen statt Zielgruppen

1. Futurism Tribe
2. Effizente Harmonie Tribes
3. Ich-AG-Tribes
4. Social Values Tribes
5. New Luxury Tribes
6. Laddism Tribes

Besonderheit: Tribezugehörigkeiten schliessen einander nicht aus.
Schwierigkeit der Verwendung: Tribezugehörigkeiten schliessen einander nicht aus.

........Wie wäre es mit „Denken in Mikro-Märkten“? Mehr dazu jetzt im Anschluss im Tobibio-top: Was ist Gonzo-Marketing? Bleiben Sie dran....

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Within a few years, many thousands of quality news, entertainment and information sources will spring up on the Internet to serve highly specific communities of interest. These micromedia sites will constitute an increasingly important vector for electronic commerce serving as possible points of entry into a huge collection of web micromarkets. (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(4) tobibiko-Top: Was ist GONZO-Marketing

Und manchmal, aber nur ganz manchmal, wenn man so dasitzt, einfach nicht weiterkommt bei der Lösung von brennenden Fragen oder anderen Probleme, dann läuft ganz zufällig die Hilfe in Form von einer bekannten Persönlichkeit über den Weg. Zum Beispiel: Christopher Locke bei der Suche nach der praktikablen Umsetzung der Forderungen des Cluetrain-Manifests zum Aufbau von Brand-Communities....

TB: Ach hallo, Herr Locke. Wo kommen Sie denn so plötzlich her?

Locke: Ich bin den ganzen Tag im Netz. Schreibe, chatte, kaufe, recherchiere, surfe. Und da komme ich ´ne Menge rum und eben zufällig hier raus. Schön hier. Und irgendwie bekannt. Wo bin ich? Wer sind Sie? Und warum ist alles so grün...?

TB: Hier ist Tobibiko.de, Home of the Attention-Marketing, Festung des Brand-Community-Ansatzes, Testgebiet des Marketing-Business von morgen, Boot-camp der Kommunikation im Evernet... Und ich bin der Mann hinter tobibiko.de...Nein. Bitte. Stehen Sie bitte wieder auf... Sie sind hier goldrichtig und willkommen, denn ich habe grosse Hoffnung, dass Sie mir bei einigen schwierigen Fragen weiter helfen können. Deshalb ist alles so Hoffnungs-Grün...

Locke: Ich helfe gerne dort, wo ich gebraucht werde. Besonders, wenn es um das Thema Branding im Internet-Zeitalter geht. Ich werde nicht müde zu sagen, dass die Message des Marketing nicht mehr „Wir wollen Dein Geld“, sondern „Wir teilen Deine Interessen“ lauten muss. Deswegen ja damals auch das Cluetrain-Manifest...

TB: Das eingeschlagen hat wie eine Bombe, damals. Alle waren wie euphorisiert. Da sind ein paar Jungs, die sagen, was Sache ist, die wissen, wie man´s machen müsste, die kapiert haben, die das, was ich schon lange ahne, endlich rausschreien. Ich selber war wie viele, viele andere wie auf Droge.

Locke: Ja wie waren auch überwältigt vom Erfolg der Thesen. Aber es war halt eine verdammt heisse Kiste und einfach reif für die Welt: „Wir wollen nicht mehr für dummm verkauft werden! Wir brauchen EUCH nicht...!“ Was für eine Botschaft an die Konzerne, die Marken der Welt! Was für ein Gefahr für die Manipulation-durch Broadcasting-Massenmedien-Massenproduktion-Massenwerbe-Maschinerie. Aber auch: Was für eine Befreiung! Was für eine Explosion! Cluetrain hat einfach einer ganzen Generation von Managern, Marketern, Webstern aus der Seele gesprochen, sprach das aus, worüber Sie schon lange sprachen...

TB: Und dann sprach erst mal keiner mehr, denn es regnete Träume. Eben noch IPO-Himmel, jetzt Fussabtreter der Wir-haben-es-ja-schon-immer-gewusst-Fraktion. Cluetrain war vergessen, denn das ganze schöne Web-Business schien zerstört....

Locke: Was für ein Business? Internet war nie ein Massenmedium, das Massenkommunikation Raum und echtes Forum gegeben hätte! Es war nie ein Medium für Personalization-Fakes (Permission-Marketing? Avatare? CRM? Fuck!)! Es war nie ein Ort für Passivität! Das Web, wie das gesamte Internet auch, war nienienienienie ein Werbemedium!!! Es sollte zu diesem gemacht werden, aber in Wirklichkeit war da nie ein Massen-Business, dass zerstört werden konnte....

TB: Warum dann das immense Invest in das Web?

Locke: Die Massenmedien-Konzerne haben das Web von Anfang an nicht verstanden, sondern es mit den ihnen bekannten Massstäben gemessen, die Ergebnisse dieser Messungen falsch interpretiert und dann versucht, das Web mit den ihnen bekannten Instrumenten zu okupieren und auszuwerten. Asber: E ist einfach nicht für Massenmarketing, für Broadcasting geeignet, sondern ein Kommunikations-, ein Veröffentlichungsmedium. Zu unglaublich geringen Einstiegskosten kann jedermann, Künstler, Journalisten, Mauerer, Polizisten, alle sich selbst ausdrücken, in Newsgroups, in Maling-Listen, auf Webseiten, in Weblogs in Kontakt zu anderen treten, SEIN...

TB: Also ist das Internet am Ende? Weiterer Invest, von wem auch immer, völlig umsonst? Revenue ist da nicht zu holen? Minusgeschäft? Verlustzone? Business non grata? Finito? Kaput? Dead? Vorbei?

Locke: Ganz und gar nicht!!! Das Web lebt, das Internet lebt, wir leben im Internet, Leben ohne Internet wird es nicht mehr geben, Leben im Internet ist Leben! Und wo wir leben, geben wir auch Geld aus. Also kann man dort mit Sicherheit auch Geschäfte machen! Wer will denn auf Amazon verzichten? Oder Flüge wieder im Reisebüro buchen? Und auch die grosse Bandbreite an neuen, spannenden Broadband-Services beinhaltet bestimmt so manchen Hit. ... Wovon wir uns aber alle schleunigst verabschieden müssen, ist die Sicht auf das Internet als Massenmarkt-Plattform. Zwar sind die Massen im Web (und wir werden immer mehr), aber sie bilden keine segmentierbaren Cluster, keine Zielgruppen, keine zum Broadcast-Konsum freigegebenen „Konsumentengruppen“. Es ist ganz und gar nicht so, wie es sich die Medienkonzerne, dotcoms, Agenturen, IT-Dienstleister so sehr so lange gewünscht haben. Ein Massenmarkt ist das Internet nicht! Never!

TB:......?

Locke: Aber: Das Web besteht aus unzähligen Mikromedien! Und diese Mikromedien sind Mikromärkte! Und nur die Unternehmen, die es verstehen, in diesen Mikromärkten zu interagieren, wie es die Kultur der Mikromedien erfordert, werden Profite erzielen.

TB:.....?

Locke: Das Internet ermöglicht es, mit Menschen zu sprechen und nicht nur passiv zuzuhören. Es ist ein Publishing-Medium, in dem sich Communities um Themen, um Interessen, um Vorlieben herum bilden. Menschen treffen sich im Rahmen dieser Communities of Interest und sprechen über Dinge, die sie wirklich mögen, die ihnen wichtig sind, über ihre tiefsten Wünsche und Interessen. Und es sind Tausende, Hunderttausende, die sich um Unterhaltsames, um Wissenswertes, um Informations- und Meinungsaustausch herum zusammenfinden. Doch es handelt sich nicht um demographisch erfassbare Gruppen. Sie sind fragil, anonym, nicht erfass-, nicht messbar...

TB: Wie können Unternehmens hier erfolgreich sein?

Locke: Weil sie nicht messbar, nicht transparent, unbekannt sind, haben nur Unternehmen, die die Interessen dieser "Communities of Interest" teilen eine Chance, diese Mikromedien in Mikromärkte zu überführen...

TB:......?

Locke: Mikromärkte sind nicht Zielgruppen, Targets, Botschaften, Messages, Images... Mikromärkte sind auf Austausch basierende Beziehungen in hochspezialisierten, anspruchsvollen Gemeinschaften. Nur der, der die Ziele und Interessen und Vorlieben und Bedenken und Ziele der Gemeinschaft teilt, kann hier bestehen.

TB: Sie sagen also,...

Locke: ... dass zukünftig wettbewerbsentscheidend die Fähigkeit sein wird, mit externen Mikromärkten zu verbunden zu sein. Die Partnerschaften, die ein Unternehmen mit diesen Mikromärkten eingeht werden die Brand-Community des Unternehmens und damit den Unternehmenserfolg bestimmen. Die Summe all dessen, was das Unternehmen und seine Beauftragten in diesen Gemeinschaften sagen, wie sie es sagen und wie sie sich verhalten, ist die MARKE der Zukunft! Werbung, Broadcasting, Massenmarketing, Manipulation ist tot! Es lebe das GONZO-Marketing!

TB: Gonzo Marketing?

Locke: Lesen Sie mein Buch...! Nein, im Ernst: Es geht um OPENSOURCE-Marketing, es geht um die Öffnung der Unternehmensmauern, es geht um wahrhaftige Teilnahme an Beziehungen. Hört auf, die Leute zu manipulieren als wären sie abstrakte demografische Daten und beginnt damit, echte, wahrhaftige, offene, ehrliche, tiefe Beziehungen mit entstehenden Online-Communities of Interest aufzubauen. Die Belohnung ist größerer Marktanteil, höhere Kunden-Loyalität, wachsende Brand Equity...

TB: Das erfordert Mut, oder?

Locke: Vor drei Jahren, vor und nach Cluetrain, bedurfte es Mut, Gonzo-Marketing zu fordern! Heute ist der mutig, der am guten alten Haben-wir-doch-schon-immer-so-gemacht festhält. Es ist der Mut des Kapitäns, der auf dem sinkenden Schiff ausharrt...

TB: Herr Locke, ich danke Ihnen für das Gespräch.

Locke: Jederzeit wieder....

... Und manchmal, aber nur ganz manchmal, wenn man so dasitzt einfach nicht weiterkommt, bei der Lösung von brennenden Fragen oder anderen Probleme, dann läuft ganz zufällig die Hilfe in Form von einer bekannten Persönlichkeit über den Weg. Wenn nicht, dann ist es ratsam zu schauen, ob es nicht ein gutes Buch gibt, dass einem weiterhilft. .... Auf der Suche nach der praktikablen Umsetzung der Forderungen des Cluetrain-Manifests zum Aufbau von Brand-Communities hilft das Buch „Gonzo Marketing" von Christopher Locke bestimmt. Absolut empfehlenswert.

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Web micromarkets don´t think of themselves as markets at all, but rather as nascent communities of interest. They tend to gravitate around articulate, knowledgeable, entertaining voices – individuals or small groups driven by passion to communicate their views. At lowest entry costs: Usenet, mail lists, weblogs, sites. Think of these as “micromedia” as opposed to mass media… Such micromedia will replace a great deal of current advertising. They will quickly become the best source of user-supplied news about products and services… Companies engaged in this type of dialogue will forge powerful relationships with micromarkets that will soon – continuing a trend towards market fragmentation – become their major sources of revenues… Question: How to market those micromarkets? (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(5) Zwischenruf: Mobile vs. Web

Let´s get physical oder „Eine lyrisch beginnende Philosophierung“

Gestern gab´s nur Katzenjammer.
Morgen trifft uns glatt der Hammer.
Statt Mails und Filmchen und kleinen Spielen
Sind es Location-Based-Services die aufs Handy zielen
Ist M-Commerce auch aus dem Lot.
So bringen Context-Services auf Basis von Location-Based-Information wieder alles ins Lot
Irgendwann.
So hofft man...

Denn:
Erst kommt der Netzaufbau.
Dann kommen die Geräte.
Dann wird das mit der Präzision auch noch besser
Und dann braucht es gar nicht mehr so lange bis auch angemessen gebillt werden kann.
Und immer und die ganze Zeit wird an der Erschaffung neuer Service gearbeitet werden.
An Services, die dem jeweiligen Entwicklungs-Stand von Netz, Geräten, Präzision entsprechen.

Einverstanden.
Solange es nicht beim business-as-usual bleibt!
Solange mehr geboten wird als Erwartungs-Erfüllung!
Bitte kein Load-a-game als Weltneuheit!
Bitte keine "SMS mit Bildern" als Stein der Weisen!
Bitte nicht den "Hallo-Tobias"-Gruss vom SMS-Dienstleister als Personalization-Wunder!

Gähn!

Sondern:
Warum nicht mal wie Telia?
Oder Orange?
Oder auch (wartet ab!) Quam?
Mit Zielgruppen-Services, die im Lebens-Context Relevanz und Existenz haben

Naja:
Ob so oder so, der so viel beschworene Hyper-Conncetivity-Always-on-Welt kommen wir immer näher. Und damit wird es immer spannender, denn das wird eine Welt sein, die dreigeteilt ist. Geteilt in die Hyper-Conncetivity-Always-on-WIRELINE-Welt (DSL, Kabel, etc.) und die Hyper-Conncetivity-Always-on-WIRELESS-Welt und die Hyper-Connectivity-Content-Bundle-Broadcast-Welt. Natürlich nicht so schön dreigeteilt wie hier, sondern fliessend und konvergierend und immer Plattfort-übergreifender. Und da müssen wir erst mal lernen drin zurecht zu kommen, da alle drei Welten so absolut grundverschieden sind und wir noch nicht mal das Internet so richtig ins Leben und Wirtschaften integriert haben.

Und jetzt auch noch das Mobile-Web, das diesen Namen gar nicht verdient hat, da es was vollkommen anderes ist?

Status WIRELINE vs WIRELESS (vgl. Wired 11, S. 163):
Content vs. Context, Push to site vs. Push to place, Decentralised vs. centralised, Open protocol vs. fragmented standards, Opt-out vs opt-in, Free service vs paid services, Favours new entrants vs favours existing players, Portal vs channel, High bandwidth vs low bandwidth….

Höret also meine Enthüllungen und wägt sie in Euren Herzen in Sicherheit ab:

1. Die SMSC-Zentrale antwortet nicht!
3. Wie schwer/gut/schnell/teuer(!) ist ein Mbit?
2. Echtes 1to1 hat überhaupt nichts mit Datenbanken zu tun!
4. Broadcast ist auch dem Handy fremd!

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On TV, a company has 30 seconds to be clever. But on the web it has unlimited gigabytes to say what it´s all about and what anyone should give a damn. …If you advertise to us on your site once you´ve gotten us there, you´ve lost a prime opportunity to engage us, to converse with us, to tell us a story. You´ve blown it and we won´t be back, no matter how big your banner budgets are. (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(6) Marktgeschehen angesehen 2

a. Kurzmeldungen B

1. Der kränkelnden Konkurrenz zum Trotz: Web.de startet Online-Branchenverzeichnis
2. Und zum zweiten: Web.de hat beim Wunschrufnummer-Angebot Margen von 70%!!!!!
2. Tag der Wahrheit: Scholz & Friends will sehen und zeigt sich jetzt auf dem Parkett
3. Echte Gefühle sind Markenmacher: Daewoo stoppt Insolvenz und ist stolz
4. Liberty bekommt trotzdem Gegenwind: RTL steht vor dem Kartellamt
5. Aus, Ende, Finito, Schluss: Adori und Sheego verschwinden für immer
6. Euro, nicht DM: KarstadtQuelle erwirtschaftet im Netz 700 Millionen
7. Lufthansa: 4.000, MAN: 6000 und Schröder wird kleinlaut

b. Deutsche SMS-Dienstleister (laut emar.de)

1. 12snap
2. Beamgate
3. Brodos
4. DeTeMobil
5. IOBox
6. Handy.de
7. jamba
8. Materna
9. Mindmastics
10. SMS-Infowelt
11. Yoc
12. Zet-Net

c. Die Platitüden-Polizei stellt vor: Immer gerne genommen

1. Keep it simple!
2. Let customers lead the way!
3. Look to niche markets!
4. Don´t try to be everything to everybody!
5. Innovate!

d. Wetten, dass…

... Gesundheitsportale in 3 Jahren abheben?
... VivaPlus statt eigenem Erfolg nur Schwächung der Marktteilnehmer erreicht?
... Pixelpark die Bertelsmann-Anbindung verliert?
... Pressplay floppt?
... Malone auf Kuschelkurs mit Kirch UND Bertelsmann gehen wird?
...
...
...
Weitere Wettangebote an tobibiko-Wettbüro

e. AOL-Koops im Zeitraffer

Kingfisher, P&C, Samsung, Philips, CompUSA, Sony, Nokia, Swatch, Kellog, DaimlerChrysler, GM, Opel, Monster, Amazon, Lastminute.com, E-Sixt, Ebay, Ricardo, Deka, Viva, Burger King, .....

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But these audiences will not become markets until business finds viable ways to interact within them. If business doesn´t learn how to behold online markets these markets will never come into being as such. Like any market, micromarkets are relational affairs. People in the microaudiences coalescing around micromedia do not think of themselves as micromarkets. They think of themselves as people. And this is perhaps the gratest shift in the balance of power between companies and what they have viewed until now as “consumers” – people whose function it was to buy. No LBS, mass customization, 1to1-stuff, permissionalization: These are not markets at all until the company is able to sell to them and they will never become markets as long as the company’s main purpose is to do so… (C. Lock, Goons-Marketing)
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(7) Hinter den Kulissen: VivaPlus

Tatatata!

Here they are: VivaPlusAOL!
Einen Monat nach Ankündigung der Kooperation kommt jetzt die Vorstellung des Cross-Media-Channels und im Januar dann der Launch!

Gaaaaaaaaanz Cross-Medium!
TV kommt online und Web-Inhalte auf dem TV-Split-Screen!

Gaaaaaaaaaanz Tansaktions-TV!
Votings, Chats, SMS, Telefon, Mail!

Gaaaaaaaaaanz Entertainment-Channel! !
Castings, Events, Brainpool-Shows,

Meine Meinung?
Wetten, dass... VivaPlus statt eigenem Erfolg nur Schwächung der Marktteilnehmer erreicht?

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Gonzo Marketing: Stop manipulating people as if they were abstract demographic data, and instead create genuine relationships with emergent online communities of interest: powerful new web micromarkets. And: greater market share, customer loyalty, brand equity… (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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(8) Ausblick

TobibikoSIEBEN01:Public Relations in der Attention Economy!

Und viel, viel ganz Anderes!
Schlaues!
Hintergründiges!
Wichtiges!
Unbedingt Wissenswertes!

Ab wann?
Der kleine "tobibikoSIEBEN01-ist-da-Newsletter“ sagt Bescheid!
Subscribe-Mail kommentarlos abschicken und regelmässig unregelmässig kommt er (und nur er!!!) ins Haus...

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In the post-broadcast era, brand will become the sum of all a company has said and the spirit in wich it has said those things – a powerful symbol of the state of the relationship between a company and ALL its stakeholders. In the best cases, brand will become a reputation for shared understanding and deep respect. Brands that do not convey these values will become embarrassing public flags signaling ignorance, arrogance and needlessly lost opportunity… (C. Locke, Gonzo-Marketing)
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