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Mailtotobibiko******************
Tobibiko Vier01:
Die MultiAccess-Service
Bundling-Portal-Community-
TAMS-Provider kommen
JUMP-Point:
(1) Link-Blink
(2) Hinter den Kulissen: E-Commerce-Malls im Test
(3) Marktgeschehen angesehen Teil 1
(4) tobibiko-Top: Ishundiesyundquamundqurt gegen Vodamobileplus
(5) Koop is Top
(6) Marktgeschehen angesehen Teil 2
(7) Hinter den Kulissen 2: MHP
(8) Ausblick auf „TOBIBIKO Fünf01: Medien und das Attention-Konzept
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(1) Link Blink
(a) Trotz fehlendem Businessplan immer noch das Beste: http://www.salon.com
(b) Zeitungsersatzmittel: http://www.newsroom.de
(c) Noch ist nichts entschieden und das Spiel offen: http://www.web.de
(d) Einfach gut: http://www.changeX.de
(e) Gründer opjepass: http://www.startup-tv.de
(f) Neu 1: http://www.ish.de
(g) Neu 2: http://www.quam.de
(f) Neu 3: http://www.iesy.de
(h) Schon länger neu: http://www.qurt.de
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(2) Hinter den Kulissen: E-Commerce-Malls im Test
AOL tut es.
T-Online auch.
MSN zieht nach.
Und Bild.de darf da natürlich ebenfalls nicht fehlen.
Also, let´s Shop:
MSN:
Guter Start, Top-Partner; eher langweilige FuZo...
(Otto, Neckermann, Vodafone, Logibyte, Amazon, Tschibo, T-Mobile, Expedia, Aquarelle, BOL, BPExpress, Waltherliving, Terrific, Primus, Douglasbeauty)
AOL:
Grosse Partnerzahl, aber nichts besonderes; eben einfach nur eine Mall...
(12go, BOL, BAHR, Chateau, Douglas, Ebay, Hein Gericke, Herrenausstatter, LastMinute, Neckermann, Ricardo, SportScheck, Vedes, Wannago, Der Club, EP:Netshop, Immobilienscout, Land´s End, Otto, Pixelnet, Quelle, Siemens, T-Mobile, Time-Life, Vobis, Waltherlinving, etc.)
Bild:
Gute, exklusive Partnerwahl (bis auf die Springer-Töchter) im Supermarkt...
(Fleurop, Sport-Scheck, Tschibo, Shego, Obi@Otto, Handy.de, Vobis, YvesRocher, Technikdirekt, Karstadt)
T-Online:
Breite Partnerfront mit Doppelbelegungen im Hintergrund; Zu wenig Shop, zu viel Dschungel...
(Tschibo, Ovivo, Atrada, E-Bay, Discount24, Amazon, MOD, Conrad, Buecher, Karstadt, getgo, Weltbild, Pro7, u.v.a.)
And the Winner is:…………..TSCHIBO!!!!
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(3) Marktgeschehen angesehen Teil 1
1. Umdenken
Als die Kafferöster krieselten erkannten Tschibo und Eduscho, dass sie vor allen Dingen eines gut konnten: Bundesweit und flächedeckend in Top-Lagen präsent sein. Aufbauend auf den bestehenden guten Marken wurde dann eine neue Handels-Klasse erfunden: Den mit Verknappung arbeitenden (Jede Woche eine neue/andere Welt!) Impuls-Kauf-Qualitäts-Sortimenter, der mit Food (Kaffe) lockt und mit Non-Food-Artikeln gewinnt. Und da Tschibo das am besten tat und nur Platz für wenige da war, wurde der schwächere Konkurrent geschluckt, jegliche andere Konkurrenz weit hinter sich gelassen und das Unternehmen zu einer Klasse für sich. Jetzt immer stärker auch im Web. Tschibo ist oben auf...
Und jetzt sind es Aral, Esso, DEA, BP und Konsorten, die umdenken müssen, da Benzin zur Commodity geworden und kein Gewinnbringer mehr ist. Ausserdem haben ihre alten Marken an Strahl- und Bindungskraft verloren, verfügen über zu wenig echte Persönlichkeit um zukunftsfähig zu sein und können nicht alleine durch kosmetischen Aktivismus wie Bonusprogramme (Payback bei DEA, „Swop“ bei Esso), Teilnahmen an Mega-btl-Aktionen (Shell und der Dotwin) oder Komplett CI-Relaunches (BP) aufgefrischt werden. Deshalb lautet die Preisfrage branchenweit: Wie kann die klare Kernkompetenz „Präsenz an verkehrstechnisch wichtigen Punkten“ in Sortimentspolitik und Marke Eingang finden, um mit „Sprit" zu locken und als Re-Seller zu punkten...
Wir dürfen gespannt sein...
Auch darauf, ob der Sprung ins Web bereits im ersten Schritt genommen werden kann (BPExpress)....
Und, ob da nicht doch noch irgendwer rechts überholt.....
2. Die gute und die schlechte Nachricht
Die Gute: Starbucks kommt endlich nach Deutschland.
Die schlechte: In den Karstadt.
Schade...
3. Das viele, schöne Geld...
Vergeudung 1: Versum.de
Das dieses Job-, Immobilien-, Auto- und Wasauchimmernochdakommenwird-Portal vieler potenter Verlage (DuMont, RP, WAZ...) auf Basis von unzähligen firmenpolitischen Zugeständnissen zum virtualisierte Kompromiss werden würde war erwartbar. Das die umfangreichen entsprechenden Kommunikationsmassnahmen dermassen unprofessionell, dilletantisch und albern daherkommen, ist jedoch einfach nicht zu fassen. Wo bleibt die Marketing-Polizei?!
Vergeudung 2: EnBW
Was Paulchen Panther kann, können Jerry und Tom schon lange, sagten sich die Schwaben-Stromer EnBW und heuerten die beiden an. Mit Ihrer unbändigen Energie sollte es ihnen ein Leichtes sein, für clevere Elektrizitätsnutzung zu werben, sagten sie sich da im Ländle. Und die Tiere taten und tun genau das: Sie werben für clevere Elektrizitätsnutzung... Nur für EnBW werben sie nicht! Die Energie-AG geht einfach unter in all dem KatzundMausKampf-Gequirle. Verbrannte Millionen...
Vergeudung 3: Qurt
QSC went Breitband-Portal: Statt den Media-Krieg mit Robert-T-Online aufzunehmen und das DSL-Angebot direkt und offensiv zu bewerben, wurde ein Internet-Angebot aus dem Boden gestampft, das dem gemeinen User unter www.qurt.de zeigen soll, was er alles bekommen könnte, wenn er denn Breitband - am besten natürlich per Q-DSL - hätte. Der Weg zum QSC-Vertragshändler könne von hier ja nicht mehr weit sein, sagten sich die Verantwortlichen... Möglich... Allerdings scheint sich der Weg zu Qurt selber unendlich zu ziehen, denn bis heute ist www.qurt.de praktisch unbekannt. Und es stellt sich die Frage: Wäre da jetzt nicht der Media-Kampf mit Boris Becker angebracht? ... Na ja, vielleicht fällt den Verantwortlichen auch hier wieder was „Schlaues“ ein, um – jegliche Bekanntheits- und Lead-Ziele ignorierend – dem Wettbewerb aus dem Wege zu gehen? ABM für´s Broadband...
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Mailtotobibiko
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(4) Tobibiko-Top: Ishundiesyundquamundqurt gegen Intervodamobileplus: Die MultiAccessServiceBundlingPortalCommunityTAMS-Provider kommen gewaltig
Die Theorie
Wir leben in einer Zeit umwälzender gesellschaftlicher, technologischer und wirtschaftlicher Entwicklungen („Alice-im-Wonderland-Feeling“), die bei absoluter Aufmerksamkeits-Knappheit zu „Finaler Konvergenz“ führen, im Zuge derer Unternehmen und Ihre Kunden zusammenwachsen (Community statt Zielgruppe, Kooperation statt Penetration, Bedeutung statt Bekanntheit):
Inmitten von technologischen Revolutionen, Decision Overload, Wertewandel und Marktkonvergenz zeichnen sich erfolgreiche Unternehmen zukünftig durch die Fähigkeit aus, „Brand-Communities“ zu begründen und neben Kooperationspartnern, Hilfsmarken und stakeholdern zu deren integralem Bestandteil zu werden. Dabei sind die Ziele der Community-Mitglieder - ihre Entscheidungsregeln bei der eigenen Aufmerksamkeitsvergabe und in darauf basierenden Transaktionsprozessen - Kultur-, Performance- und Kommunikationsgrundlage (Get Personal! Get individual! Get customized! Get related!). Auf der einen Seite Massen-orientiert und auf der anderen in der Lage, als Individual-Plattformen aufzutreten, ist es den Community-fähigen Brands dann möglich, als Organizer der individuellen Bedürfnisbefriedigung zu fungieren und gleichzeitig das Gefühl der Gruppen-Zugehörigkeit zu liefern. Als moderne Trust-Funds/Vertrauens-Welten übernehmen sie sogar mehr und mehr Sicherungs- und Orientierungsfunktionen für die Gemeinschaftsmitglieder, ja zum Teil sogar Stammesaufgaben. In einer chaotischen Welt halten sie Antworten auf die zentralen Fragen „Wer bin ich“, „Was will ich“ und „Wo gehöre ich hin“ zur Verfügung.
Es entstehen somit feste Marke-Individuum-Gemeinschaft-Aussenwelt-Strukturen, die vom Konsumenten als derart vertrauenswürdig erachtet werden, dass sie als „Home-Base“ im zunehmenden information/decision overload und dem tagtäglichen „funky life“ erwählt werden. Und diese konvergierten Konglomerate aus Marke und Marken-shareholder in Form von lebenden Gemeinschaften, die sich durch wahrhafte Kommunikation, Multi-Services-Providing und Trust Organisation auszeichnen, verfügen über derartige Markenkraft und Marktmacht, dass sie als zentrale, globale 1to1-Transaktionsplattformen zwischen Angebot und Nachfrage fungieren können.
Bei Aufbau und Pflege der Brand-Community tritt der Direktkontakt der Marke gleichwertig neben die globale Markenbildung durch Massenmedien, wodurch Marketing zur orchestralen Koordination integrierter und integrativer Transaktionen mit den Marktparteien erwächst. Ziel ist die Optimierung des share of attention/customer und die Organisation der Community als Plattform für den Austausch ihrer Mitglieder, auf Basis eines gelebten, integrierten System aus offen und wahrhaftig organisierten und kommunizierten Community-Bestandteilen, zu erreichen.
Die Praxis
Alle Welt staunt über E-Bay, erstarrt in Ehrfurcht bei Yahoo, respektiert KarstadtQuelle und zittert bei Bertelsmann, Telekom oder Vodafone. Richtig so!! Ist ja auch schon doll, was die jetzt da alle hinlegen.
Und doch ist der Blick zu anderen aussagekräftiger: Springer bastelt gemeinsam mit T-Online ein Portal und holt sich die Newbees über Bild, AOL kooperiert Welt- und Deutschlandweit auf Teufel komm raus (Kingfisher, P&G, Viva, Amazon, etc.), 3G wird zu Quam und Interkom zu O2 und bei MobilCom wird auch alles ganz anders, RTL und Pro7 und Tiscali sammeln fleissig Mitglieder, Microsoft öffnet Passport und setzt Millarden für xp und die xbox und .net frei... Der Blick hierhin ist aussagekräftiger, denn er klärt auf:
Es geht nicht um Erfolg im Commerce!
Es geht nicht um das Jetzt!
Es geht nicht um Gewinne!
Es geht nicht um Konsolidierung!
Es geht im Medien und Telco- und Wasauchimmer-Bereich um die Verteilung der Markt-Claims für das nächste Jahrhundert!!!!!!
Es geht um den exklusiven Zugang zum User, der Multi-Service-Providing-Gewinne garantiert!
Es geht um Marketing und um den Aufbau zukunftsfähiger, ganzheitlicher Brand-Communities.
Und das nicht mehr auf verschiedenen Produkt- oder Branchen-Märkten, sondern einzig und alleine bei Kampf um die Aufmerksamkeit des einzelnen Individuums!
Und da Community-Denken Zielgruppen-Orientierung schlägt, Kooperation der Penetration überlegen ist, Bedeutung mehr als Bekanntheit bedeutet, die Beziehungen zwischen Kunden/User/Consumer und Business mehr und mehr durch Vertrauen, Intimität, Concern, Vernetzung geprägt und wirtschaftlicher Erfolg zunehmend durch den share of customer attention (Income-follows-Attention!) bestimmt ist, ist es unzweifelhaft, dass der „Commerce-Communication-Content-Community-Connectivity-Consultancy-Aus-einer-Hand-Wettbewerb“ in der Attention Economy einige wenige führende Brand-Communities hervorbringen wird. Und die können sich ebenso gut um „Absolute Newcomer“ als um „Alte Hasen“ bilden, denn die Karten werden in den nächsten Monaten komplett neu gemischt.
Noch sind die Gewinner nicht auszumachen, doch schon heute ist für den, der genau hinschaut, absehbar, wer nicht vorne mitspielen wird (Überraschung, Überraschung). Heute im Visier:
Die neuen und die alten Telcos...
Die Beispiele
Ish
Das spanische Ono-Beispiel imitierend kommt KabelNRW jetzt wild und lebendig und natürlich daher und will als TVInternetTelefonContent-Bundler mit aufgefrischtem Netz bei den EarlyAdopters und dann bei der 1,3-Millionen-Kabelnutzer-Masse reussieren. Da hat jemand verstanden... Spannend!
Telekom
Man könnte es vereinfacht „T“ nennen, das T-MobileOnlineDSL-Evernet-Angebot vom rosa Riesen. Tut aber keiner. Und genau das ist das Problem. Denn die momentane Marken-Zerfaserung gepaart mit Internationalisierungsdrang ersetzt niemals die Entdeckung und das Leben einer ganzheitlichen, konsistenten und wahrhaftigen Marken-Persönlichkeit... Ganz besonders da nicht, wo die Zugehörigkeit, das Vertrauen, die Gemeinschaft gemacht wird. Mr. Kindervater, Du Kommunikator in guten Zeiten, go home! ... Spannend!
QSC
Millionen gescheffelt ohne was in der Hand zu haben und jetzt mit Netz nix gefangen ausser Vertriebspartnern, Aussenständen und Qurt, dem ebenso unbekannten wie ambitionierten Breitbandportal. ... Verheerend!
iesy
Millionen Set-Top-Boxen suchen Herrchen. Und werden es finden, denn sie bieten sich - zwar mit Hintergedanken und Zusatznutzen (40 neue Kanäle) - kostenlos an. Ob mit oder ohne MHP: Schwupps! ist der böse Ami in der guten Stube (Minitel zeigt den Weg! Kirch nicht!). Doch ob er dort mehr als Vor-dem-Fernseher-hängen darf, bleibt fraglich. Bei iesy ist alles etwas sehr hausbacken und business as usual. ...Trotzdem spannend!
Quam
Träume und Emotion in warmen, weichen Farben. Fängt gut an. Verblasst aber angesichts der Branchen-Gerüchte (Führung, Finanzausstattung) und der ärmlichen WortSchriftMarke. Group 3G hat sich viel vorgenommen und bei all dem das AusdemBodenstampfenwasdieanderenschonhaben wenig Zeit für Eigenes, wie z.B. eine echte Persönlichkeitsentwicklung. Da wette ich nicht drauf....Spannend trotzdem!
O2
O.K.: Der Name Viag war politisch bedingt, das mit Interkom hat sich mit der Zeit kräftig überholt, und den gelben Ball hat nie jemand verstanden. Deshalb.: Lieber ein Ende mit Schrecken als einen Schrecken ohne Ende. Das aber jetzt alles O2 wird ist fast schon katastrophal. Die spinnen die Engländer... Verstörend und blind!
E-Plus
Nicht gar so schlimm: Wer da jetzt wirklich die Hosen trägt (Holland? Japan?) und wann welcher Dienst mit wem im Schlepptau startet (Quam? I-Mode? MobilCom?) ist nie so richtig klar. Wirklich schlimm aber: Wer E-Plus ist, was es will, wie es ist (Beckenbauer? PopKom? Quality-Net?) weiss auch niemand... Nach all den Jahren: Erschreckend!
MobilCom
Wer auf die Knaller-Marke “Orange” verzichten kann, der muss noch so einiges in Petto haben. Oder ein Idiot. Schmidt sucht zur Zeit jedenfalls Marketer.... Unglaublich Spannend!
Otelo/Arcor
Alles richtig und doch alles falsch… Hochinteressant!
Debitel, Hutchinson, Victorvox
Die Karten werden neu gemischt und es ist noch nicht raus, ob hier weiter mitgespielt werden darf. Wenn ja, dann hat jeder sein Chance. Deshalb der Rat: Jetzt die große Verkaufs-Kasse machen oder mutig den Kopf einschalten. Nur: Wer soll kaufen?... Immer noch ein bischen spannend!
Vodafone
Mannesmann stirbt. D2 auch. Vodafone soll kommen. Die Plakatierung dazu ist angsteinflössend nüchtern. Allerdings: Nicht Angst vor, sondern Angst um Vodafone geht um. Hier werden gleich zwei Marken gekillt, um einer dritten, belasteten den Weg frei zu machen... Also Angsteinflössend und Spannend und interessant und ein bischen verheerend auch!
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Mailtotobibiko
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(5) Koop is Top
1. Der kleine Kooperator: Gorny
Jetzt wurde es amtlich: Viva2 wird Viva+ und AOL gehören. Damit will Gorny die Expansion über den Teich schaffen und AOL erst Giga, Bravo, Yam und MTV und dann die Jugend der Welt knacken. Ja und dann ist da noch die Mittelwelle und das BAMS-Supplement und das europäische Ausland und der Web-Auftritt und das alles fraktal kommuniziert von Boros. Hut ab, Herr Gorny. Dennoch sein eine kurze Frage erlaubt: Haben die anderen Viva-Gesellschafter wirklich mit AOL so gar kein Problem?
2. Der große Kooperator: Spielberg
Wahnsinn: Dreamworks verkauft seine Kooperationsbereitschaft bei 5 Eigenproduktionen und sein Produktions- und Kreativitätspotential für ca. 120 Millionen Dollar an Burger King. Nettes Zubrot. Natürlich alles auf Barter-Basis, denn der Zugang zu mehr als 10.000 BK-Filialen ist schließlich auch was wert. So viel, dass auch „Nickelodeon“ für viele Barter-Dollar Partner der Hamburger-Brater bleibt. Dreamworks zieht somit über Umwege und Huckepack in 81 Millionen US-Haushalte ein. Auch nicht schlecht, Herr Spielberg...
3. Die Mega-Cooperation: AOL
Zuerst Time-Warner und jetzt die ganze Offline-Welt. Kingfisher, Comet, Bank of America, Amazon, Philips, Procter & Gamble, Viva, u.v.a.: AOL hat verstanden und baut seine Brand-Community zum Multi-Service-Powerhouse aus. Sicher deshalb: Die Mega-Kooperation im Bereich Tele-Kommunikation wird nicht mehr lange auf sich warten lassen. Spätestens wenn klar ist wer von den großen 7 (Telecom Italia, France Telecom, Telefonica, Telekom, Vodafone, 3G, NTT) vorne bleibt.
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Mailtotobibiko
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(6) Marktgeschehen angesehen Teil 2
1. Testimonials im Test. Heute: Verona
Verona hat ´ne neue Sendung und haut den Alten (Bohlen) in die Pfanne. Der hat Gott sein Dank die Gala Story mit seiner Neuen schon untergebracht und kann jetzt beruhigt in den Winter-Urlaub gehen und später den Naddel-Siegel-Klinch wieder aufnehmen. Und Urlaub sollte Verona wiederum auch besser mal tun. Werbetechnisch wenigstens, denn Telegate ist ihr Engagement für andere schon zu groß geworden: Blubb, Sony, Karstadt, etc... Wird hier ein Werbezugpferd wieder zum Sternchen?
2. Geschäftmodelle der Zukunft
Pauschaltarife?
Per view/use/time?
Sponsored Services? Kostenlos-Services?
Oder alles individuell, je nach Situation und Bedarf im Bündel?
Einundzwanzigzweiundzwanzig....
Natürlich letzteres: Multibrands bieten als Brand-Communities mit Multiaccess-Power Multiproducts und generieren Multirevenue. Und das dauerhaft!!!!
3. Frauen, Schwule, Türken und Opas vereinigt euch...
... und zwar als Subscriber der großen Online-Dienste. So lautet der Wunsch von Schindler (AOL), Würtenberger (Bild.de), Uhlitzsch (Web.de), Graßmann (T-Online), Mohn (Lycos) und all den anderen. Es bleibt zu hoffen, dass Ihnen klar ist, dass es mit dem „InsNetzholen“ nicht getan ist, sondern viel Wasser den Rhein runter fließen wird, bis jeweils der erste Online-Kauf stattfindet....
4. Maue Etats der Woche
Schau mal: Die Online-Etats, die in dieser Woche vergeben wurden. Süss, gell? 11 Relaunches, 5 Vermarktungsaufträge und nur 4 Neuproduktionen... Dafür wird die Agenturliste wird immer nichtssagender: Neben den üblichen Verdächtigen (Argonauten, Elephant7, Eskatoo, Ogilvy, Orangemedia, PlanB, Plenum und Pixelpark) kommen jetzt auch Active Agent (guter Name in Kriegszeiten), Bytesight (na ja), Effect interactive (najanajanaja), Feldmann Interactive Group (Marty?), Input (kreativ, kreativ), Nexthop (krativkreativkreativkreativ), Online Marketing Agency (gähn!), Ponton-Lap (Ponpon?), Scholl Communications (...) und Web and More (the winner) zu Ehren und Umsätzen.... Herzlichen Glückwunsch.
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Mailtotobibiko
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(7) Hinter den Kulissen 2: MHP - Wird der Standard Standard
R.I.P.!
Die D-Box als Stand-Alone-Lösung der Kirch-Gruppe, der sich partout die anderen Player nicht anschließen wollten und aus der letztlich auch der Mitentwickler Telekom ausstieg, ist tot.
Es lebe MHP, der neue OFFENE Standard auf den sich alle (Kirch, RTL, ARD/ZDF, Telekom, etc.) deutschen TV-Player und die Landesmedienanstalten endlich, endlich geeinigt haben.
So sah es wenigstens bis Freitag noch aus.
Jetzt mitten im lauen Spät-Sommer-Oktoberklar wurde jedoch klar:
Da hatte man doch tatsächlich (ob versehentlich oder nicht) jemanden vergessen zu fragen...
Unglücklich, denn da Liberty und KabelNRW/Ish und Primacom, die neuen Machthaber über den Kabel-Ein- und –ausgang, bislang nicht mitreden durften, taten sie das (vertreten durch den Marktführer) jetzt ungefragt: „Nein“, so hiess es, „man werde auch auf absehbare Zeit keine Decoder nach dem Software-Standard „Multimedia Home Plattform“ anbieten......“
Schock?
iTV in weiter Ferne?
Keine E-Mails am Bildschirm?
Niemals Echtzeit-Shopping bei der Tagesschau?
Natürlich doch!
Nur müsste Liberty (dass 55% der deutschen Kabelhaushalte kostenlos mit Set-Top-Boxen versorgen wird) im von der deutschen TV-Branche präferierten Fall die Mehrkosten tragen, die MHP-nutzende Geräte aufwerfen. Und das will das Unternehmen natürlich nicht und schwört deshalb auf andere, billigere, andere Standards nutzende Geräte.
Deshalb meine Prognose: Die Emotionen kochen weiter hoch, die Sender werden sich (obwohl es das Beste wäre und den Weg für friedliche Gewinn-bringende Koexistenz öffnen würde) nicht an den Mehrkosten beteiligen, Liberty investiert (in letztendlich MHP-offene, aber erst mal nicht verwendende) Geräte alleine und der Krach um den Zugang ins Kabel mit dem Lobby-Mann Beck an der Spitze wird uns noch lange, lange, lange begleiten... Und: iTV, E-Mails am Bildschirm, Echtzeit-Shopping bei der Tagesschau kommt in jedes Haus....
P.S: Manch einer würde heute den Verkauf der Netze an die Amis liebend gerne rückgängig machen. Doch wer hätte sonst angebissen? Was wären mögliche Alternativ-Szenarien gewesen?
1. Teil-Privatisierung durch Börsengang?
2. Kauf der Kabelnetzte durch ein paritätisch besetztes Konsortium der deutschen TV-Wirtschaft?
3. Verkauf der Kabelnetze erst bei 100% Versorgung der BRD mit DSL?
4. Verkauf unter stärkeren Auflagen?
5. Weitere Vorschläge an: tb@tobibiko.de
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TOBIBIKO Fünf01: Medien und das Attention-Konzept“ kommt im NOVEMBER
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posted by Tobias Bischkopf at 4:33 AM